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Helga Amesberger

Sexarbeit in Österreich 

Ein Politikfeld zwischen Pragmatismus, Moralisierung und Resistenz

ISBN: 978-3-7003-2109-5
Umfang: 294 Seiten
Ersch.datum: September 2018
Ebook Format: pdf

 17.00

Für Österreich lag bislang keine umfassende Studie zur Sexarbeit vor.
Diese Publikation ist Ergebnis einer dreijährigen Forschungstätigkeit,
in deren Rahmen Prostitutionspolitik und ihre Auswirkungen auf die
Ausübung von Sexarbeit aus den verschiedenen Perspektiven von
Sexarbeiterinnen, NGOs, Verwaltung, Exekutive und Politik eingehend
beleuchtet wurden. Im Mittelpunkt stehen 85 Interviews mit
Sexarbeiterinnen, die Aufschluss über Migrationsprozesse, die Wege in
die Sexarbeit und über Arbeitsbedingungen geben. Des Weiteren widmet
sich das Buch ausführlich der Regulierung von Sexarbeit in Österreich –
historisch wie aktuell – und stellt diese in einem abschließenden
Kapitel den Prostitutionspolitiken in den Niederlanden und in Schweden
gegenüber.
Politikgestaltung im Bereich Sexarbeit ist ein schwieriges
Unterfangen, nicht zuletzt wegen dessen Heterogenität, Komplexität und
moralischen Aufladung. Exogene Faktoren wie Arbeitsmigration – in
Österreich sind rund 90 Prozent der Sexarbeiterinnen Migrantinnen – und
die Entwicklung der Kommunikationstechnologie tragen zu dieser
Vielschichtigkeit bei. Das Agieren des Milieus im Schattenbereich der
Wirtschaft, ein Ergebnis jahrhundertelanger Stigmatisierung und
Ausgrenzung, führt zudem dazu, dass kaum verlässliche Informationen über
Sexarbeit vorliegen und kolportierte Zahlen und Beschreibungen höchst
spekulativ sind – mit weitreichenden Folgen für die Politikgestaltung
sowie die Arbeits- und Lebensbedingungen von Sexarbeiterinnen.
Politikgestaltung
im Bereich Sexarbeit ist ein schwieriges Unterfangen, nicht zuletzt
wegen dessen Heterogenität, Komplexität und moralischen Aufladung.
Exogene Faktoren wie Arbeitsmigration – in Österreich sind rund 90
Prozent der Sexarbeiterinnen Migrantinnen – und die Entwicklung der
Kommunikationstechnologie tragen zu dieser Vielschichtigkeit bei. Das
Agieren des Milieus im Schattenbereich der Wirtschaft, ein Ergebnis
jahrhundertelanger Stigmatisierung und Ausgrenzung, führt zudem dazu,
dass kaum verlässliche Informationen über Sexarbeit vorliegen und
kolportierte Zahlen und Beschreibungen höchst spekulativ sind – mit
weitreichenden Folgen für die Politikgestaltung sowie die Arbeits- und
Lebensbedingungen von Sexarbeiterinnen.

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(JBFW) Sexualität, Partnerschaft und Gesellschaft: allgemein

Für Österreich lag bislang keine umfassende Studie zur Sexarbeit vor.
Diese Publikation ist Ergebnis einer dreijährigen Forschungstätigkeit,
in deren Rahmen Prostitutionspolitik und ihre Auswirkungen auf die
Ausübung von Sexarbeit aus den verschiedenen Perspektiven von
Sexarbeiterinnen, NGOs, Verwaltung, Exekutive und Politik eingehend
beleuchtet wurden. Im Mittelpunkt stehen 85 Interviews mit
Sexarbeiterinnen, die Aufschluss über Migrationsprozesse, die Wege in
die Sexarbeit und über Arbeitsbedingungen geben. Des Weiteren widmet
sich das Buch ausführlich der Regulierung von Sexarbeit in Österreich –
historisch wie aktuell – und stellt diese in einem abschließenden
Kapitel den Prostitutionspolitiken in den Niederlanden und in Schweden
gegenüber.
Politikgestaltung im Bereich Sexarbeit ist ein schwieriges
Unterfangen, nicht zuletzt wegen dessen Heterogenität, Komplexität und
moralischen Aufladung. Exogene Faktoren wie Arbeitsmigration – in
Österreich sind rund 90 Prozent der Sexarbeiterinnen Migrantinnen – und
die Entwicklung der Kommunikationstechnologie tragen zu dieser
Vielschichtigkeit bei. Das Agieren des Milieus im Schattenbereich der
Wirtschaft, ein Ergebnis jahrhundertelanger Stigmatisierung und
Ausgrenzung, führt zudem dazu, dass kaum verlässliche Informationen über
Sexarbeit vorliegen und kolportierte Zahlen und Beschreibungen höchst
spekulativ sind – mit weitreichenden Folgen für die Politikgestaltung
sowie die Arbeits- und Lebensbedingungen von Sexarbeiterinnen.
Politikgestaltung
im Bereich Sexarbeit ist ein schwieriges Unterfangen, nicht zuletzt
wegen dessen Heterogenität, Komplexität und moralischen Aufladung.
Exogene Faktoren wie Arbeitsmigration – in Österreich sind rund 90
Prozent der Sexarbeiterinnen Migrantinnen – und die Entwicklung der
Kommunikationstechnologie tragen zu dieser Vielschichtigkeit bei. Das
Agieren des Milieus im Schattenbereich der Wirtschaft, ein Ergebnis
jahrhundertelanger Stigmatisierung und Ausgrenzung, führt zudem dazu,
dass kaum verlässliche Informationen über Sexarbeit vorliegen und
kolportierte Zahlen und Beschreibungen höchst spekulativ sind – mit
weitreichenden Folgen für die Politikgestaltung sowie die Arbeits- und
Lebensbedingungen von Sexarbeiterinnen.