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Verwiebe, Roland (Hrsg.)

Armut in Österreich 

Bestandsaufnahme, Trends, Risikogruppen (als Printversion 2011 erschienen)

ISBN: 978-3-7003-2010-4
Umfang: 374 Seiten
Ersch.datum: Juli 2017
Reihe: Sociologica , Band 15
Ebook Format: pdf

 17.00

Armut ist in Österreich nicht mehr ausschließlich ein Problem am unteren Rand der Gesellschaft, sondern entwickelt sich durch die Entgrenzung sozialer Risiken in den letzten Jahren verstärkt zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen. Dennoch haben die Sozialwissenschaften in den letzten Jahren, sieht man von einigen Ausnahmen ab, relativ wenig in eine systematische Analyse des Themas investiert. Der vorliegende Band greift diese Forschungslücke auf und thematisiert eine große Bandbreite wichtiger Themen im Kontext von Deprivation, Ausgrenzung und Armut. Der Sammelband ist in drei Teile untergliedert. Im ersten Teil finden sich vor allem konzeptionell orientierte Beiträge. Der Wohlfahrtsstaat und das Bildungssystem werden in diesem Teil ebenfalls angesprochen. Der zweite Teil enthält Längsschnittanalysen, mit denen die quantitativen Dimensionen der Strukturen der Armut in Österreich im Hinblick auf zeitliche Veränderungen systematisch untersucht werden. Im Fokus stehen hier auch die besonderen Armutsgefährdungen von Risikogruppen (u.a. Frauen, Migranten, Kinder, Familien). Basis dieser Analysen sind repräsentative EU-SILC-Daten für den Zeitraum von 2004 bis 2009. Solche Analysen liegen bislang für Österreich kaum vor. Die Beiträge im dritten Teil sind ebenfalls empirisch orientiert. Hier stehen Einzelprobleme wie der Zusammenhang von Armut und Gesundheit oder die Facetten der städtischen Stadt im Vordergrund. Der letzte Beitrag des Sammelbands fasst die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Analysen zusammen und stellt eine Verbindung zum sozialstrukturellen Wandel der österreichischen Gesellschaft her.

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(JHBC) Sozialforschung und -statistik

Armut ist in Österreich nicht mehr ausschließlich ein Problem am unteren Rand der Gesellschaft, sondern entwickelt sich durch die Entgrenzung sozialer Risiken in den letzten Jahren verstärkt zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen. Dennoch haben die Sozialwissenschaften in den letzten Jahren, sieht man von einigen Ausnahmen ab, relativ wenig in eine systematische Analyse des Themas investiert. Der vorliegende Band greift diese Forschungslücke auf und thematisiert eine große Bandbreite wichtiger Themen im Kontext von Deprivation, Ausgrenzung und Armut. Der Sammelband ist in drei Teile untergliedert. Im ersten Teil finden sich vor allem konzeptionell orientierte Beiträge. Der Wohlfahrtsstaat und das Bildungssystem werden in diesem Teil ebenfalls angesprochen. Der zweite Teil enthält Längsschnittanalysen, mit denen die quantitativen Dimensionen der Strukturen der Armut in Österreich im Hinblick auf zeitliche Veränderungen systematisch untersucht werden. Im Fokus stehen hier auch die besonderen Armutsgefährdungen von Risikogruppen (u.a. Frauen, Migranten, Kinder, Familien). Basis dieser Analysen sind repräsentative EU-SILC-Daten für den Zeitraum von 2004 bis 2009. Solche Analysen liegen bislang für Österreich kaum vor. Die Beiträge im dritten Teil sind ebenfalls empirisch orientiert. Hier stehen Einzelprobleme wie der Zusammenhang von Armut und Gesundheit oder die Facetten der städtischen Stadt im Vordergrund. Der letzte Beitrag des Sammelbands fasst die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Analysen zusammen und stellt eine Verbindung zum sozialstrukturellen Wandel der österreichischen Gesellschaft her.