new academic press » » Als der Holocaust noch keinen Namen hatte / Before the Holocaust had its Name

 

Fritz, Regina; Kovács, Eva; Rásky, Béla (Hrsg.)

Als der Holocaust noch keinen Namen hatte / Before the Holocaust had its Name 

Zur frühen Aufarbeitung des NS-Massenmordes an Jüdinnen und Juden / Early Confrontations of the Nazi Mass Murder of the Jews – Simon Wiesenthal Conference 2012

ISBN: 978-3-7003-1941-2
Umfang: 458 Seiten
Einband: Paperback
Ersch.datum: Januar 2016
Reihe: Beiträge zur Holocaustforschung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) , Band 2

 32.00

„In der Historiografie ging man lange davon aus, dass es bald nach 1945 zu einer unausgesprochenen Übereinkunft gekommen war, den Judenmord zu beschweigen. Erst jüngst wird dies infrage gestellt. Die bis in die frühen 1950er-Jahre hinein angestellten Bemühungen, die postnazistischen Gesellschaften über die Verbrechen des NS-Regimes aufzuklären und sie mit diesen zu konfrontieren, werden wiederentdeckt.
Die Vortragenden der Simon Wiesenthal Conference 2012 fragten nach den konkreten Maßnahmen, das begangene Unrecht nach dem Krieg als solches anzuerkennen: Welche Versuche gab es, den Massenmord zu thematisieren, zu dokumentieren, der Opfer der NS-Vernichtungspolitik zu gedenken, Verantwortlichkeiten zu klären und die „“Schuldfrage““ zu stellen? Welche politischen Interessen verbanden sich mit den Bemühungen, die Vergangenheit aufzuarbeiten, wie(so) scheiterten sie, und ab wann sind erste Tabuisierungstendenzen feststellbar?
Béla Rásky ist Direktor des VWI.
Regina Fritz ist Projektmitarbeiterin bei der Edition „“Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ)““.
Eva Kovács ist wissenschaftliche Programmleiterin des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

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(NHTZ) Genozide und ethnische Säuberung

„In der Historiografie ging man lange davon aus, dass es bald nach 1945 zu einer unausgesprochenen Übereinkunft gekommen war, den Judenmord zu beschweigen. Erst jüngst wird dies infrage gestellt. Die bis in die frühen 1950er-Jahre hinein angestellten Bemühungen, die postnazistischen Gesellschaften über die Verbrechen des NS-Regimes aufzuklären und sie mit diesen zu konfrontieren, werden wiederentdeckt.
Die Vortragenden der Simon Wiesenthal Conference 2012 fragten nach den konkreten Maßnahmen, das begangene Unrecht nach dem Krieg als solches anzuerkennen: Welche Versuche gab es, den Massenmord zu thematisieren, zu dokumentieren, der Opfer der NS-Vernichtungspolitik zu gedenken, Verantwortlichkeiten zu klären und die „“Schuldfrage““ zu stellen? Welche politischen Interessen verbanden sich mit den Bemühungen, die Vergangenheit aufzuarbeiten, wie(so) scheiterten sie, und ab wann sind erste Tabuisierungstendenzen feststellbar?
Béla Rásky ist Direktor des VWI.
Regina Fritz ist Projektmitarbeiterin bei der Edition „“Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ)““.
Eva Kovács ist wissenschaftliche Programmleiterin des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

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