Birgit Feierl-Giedenbacher

beten – einreden – durchhecheln

Sprechakte in Franz Michael Felders Roman "Sonderlinge"

 17.00

Dieses Buch darf als Pionierarbeit bezeichnet werden, zumal im deutschen
Sprachraum zwar sehr wohl theoretische Aussagen zum Thema
“”Sprechakttheorie und Literaturwissenschaft”” getätigt, jedoch keine
vergleichbaren Analysen an umfangreichen Texten vorgenommen worden sind.
Der
im dörflichen Milieu des 19. Jahrhunderts angesiedelte Roman
“”Sonderlinge”” von Franz Michael Felder eignet sich für eine solche
Analyse besonders gut, da der Autor beinahe blind war und vielleicht
deshalb ein so außergewöhnliches Ohr für das Sprechen in seinem Umfeld
hatte. Die vorliegende Untersuchung zeichnet die Sprechakte und
Redestrategien der im Roman auftretenden Figuren nach und stellt damit
eine ganz neue Methode der Figurencharakteristik vor.