new academic press » » Die Pölzers

 

Fritz Keller

Die Pölzers 

Eine sozialdemokratische Familien-Saga

ISBN: 978-3-99036-004-0
Umfang: 128 Seiten
Einband: Paperback
Ersch.datum: Februar 2014

 15.90

„Die Pölzers ist eine sozialdemokratische Familiensaga aus Wien, wie man sie idealtypischer wohl kaum erfinden könnte:
Der Ahnherr der Pölzer’schen, Johann sen. (1872-1934), steigt vom Keuschlerbuben aus dem südmährischen Alt-Petrein zum Vertrauten Victor Adlers auf. In der Folge entwickelt er sich zum legendären Favoritner Bezirksparteiobmann und Gründer des Arbeiterheimes.
Der Vater seiner Frau Amalie (1871-1924), von Beruf Aufseher bei den Wiener Ziegelwerken, schmuggelt Victor Adler in die Brennerei, wo er Material für seine berühmte Sozialreportage „“Die Sklaven von Wien““ sammeln kann.
Amalie selbst, genannt „“Maltschi““, ist als „“Bezirksmutter““ unermüdlich für die Partei, insbesondere für die Frauenorganisation, unterwegs.
Ihre Tochter, Amalie Strauss-Ferneböck (1899-1987), geborene Pölzer, betätigt sich gleich nach dem Schulabschluss als Sekretärin Karl Renners.
Ihr Sohn Alois (1897-1957) bringt es bis zum Obmann der Sozialversicherung der Eisenbahner.
Und ihr Sohn Johann Pölzer jun. (1903-1964) wird nach dem Ersten Weltkrieg jüngster Betriebsrats-Obmann des E-Werkes in der Engerthstraße. Am 12. Februar 1934 schaltet er als Signal für den Generalstreik den Strom ab und muss deshalb vor dem Standgericht nach Tschechien in das Haus seiner Eltern flüchten. 1945 ist er sofort wieder zur Stelle, als es gilt, die Stromversorgung Wiens vor den braunen Sprengkommandos zu bewahren und eine demokratische Gewerkschaft neu aufzubauen. 1946 wird er Generalsekretär der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, 1951 Vorsitzender der Organisation.
Pölzer sen. und jun. sind heute noch im kollektiven Gedächtnis insbesondere der Favoritner SPÖ als „“die Schanis““ verankert. Straßennamen, die Namen eines Gemeindebaues sowie eines Studentenwohnheimes erinnern heute noch an die beiden Funktionäre.“

„Die Pölzers ist eine sozialdemokratische Familiensaga aus Wien, wie man sie idealtypischer wohl kaum erfinden könnte:
Der Ahnherr der Pölzer’schen, Johann sen. (1872-1934), steigt vom Keuschlerbuben aus dem südmährischen Alt-Petrein zum Vertrauten Victor Adlers auf. In der Folge entwickelt er sich zum legendären Favoritner Bezirksparteiobmann und Gründer des Arbeiterheimes.
Der Vater seiner Frau Amalie (1871-1924), von Beruf Aufseher bei den Wiener Ziegelwerken, schmuggelt Victor Adler in die Brennerei, wo er Material für seine berühmte Sozialreportage „“Die Sklaven von Wien““ sammeln kann.
Amalie selbst, genannt „“Maltschi““, ist als „“Bezirksmutter““ unermüdlich für die Partei, insbesondere für die Frauenorganisation, unterwegs.
Ihre Tochter, Amalie Strauss-Ferneböck (1899-1987), geborene Pölzer, betätigt sich gleich nach dem Schulabschluss als Sekretärin Karl Renners.
Ihr Sohn Alois (1897-1957) bringt es bis zum Obmann der Sozialversicherung der Eisenbahner.
Und ihr Sohn Johann Pölzer jun. (1903-1964) wird nach dem Ersten Weltkrieg jüngster Betriebsrats-Obmann des E-Werkes in der Engerthstraße. Am 12. Februar 1934 schaltet er als Signal für den Generalstreik den Strom ab und muss deshalb vor dem Standgericht nach Tschechien in das Haus seiner Eltern flüchten. 1945 ist er sofort wieder zur Stelle, als es gilt, die Stromversorgung Wiens vor den braunen Sprengkommandos zu bewahren und eine demokratische Gewerkschaft neu aufzubauen. 1946 wird er Generalsekretär der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, 1951 Vorsitzender der Organisation.
Pölzer sen. und jun. sind heute noch im kollektiven Gedächtnis insbesondere der Favoritner SPÖ als „“die Schanis““ verankert. Straßennamen, die Namen eines Gemeindebaues sowie eines Studentenwohnheimes erinnern heute noch an die beiden Funktionäre.“