Mitteleuropazentrum Andrássy Universität Budapest

Jahrbuch für mitteleuropäische Studien 2019/20

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Das JAHRBUCH FÜR MITTELEUROPÄISCHE STUDIEN versteht sich als Medium zur Darstellung neuester Forschungsergebnisse aus den Bereichen Geschichte und Kultur der Donaumonarchie und ihrer Nachfolgestaaten. Es dient sowohl arrivierten Kräften als auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs als Plattform. Das als Herausgeber fungierende Mitteleuropazentrum an der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest legt dabei besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Internationalität. Die publizierten Beiträge durchlaufen einen mehrstufigen Begutachtungsprozess.

In dieser Ausgabe findet auch diesmal wieder ein Beitrag der Plaschka-Stipendiatinnen und -Stipendiaten Platz, nämlich Wien Madrid und die habsburg-osmanischen Friedensverhandlungen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Aneliya Stoyanova. Außerdem freut es die Redaktion, einen hervorragenden Beitrag des russisch-deutschen Historikers Alexander Gogun, Against the „Glass Ceiling“. Strenght and Defeats of Radical Ukrainian Nationalism, veröffentlichen zu können. Aus dem Doktoratskolleg für Mitteleuropäische Geschichte haben heuer die Beiträge von Viktoria Muka, Der Budaörser Fronleichnamsblumenteppich aus der Perspektive des Schweizer Diplomaten Carl Lutz. Ein Quellenfund, Kira Almudena Zoé Edelmayer, Becoming Czech: How a Noble Found His National Identity und Anneliese Rieger, Kaiserin Maria Theresia im Film. Kritik und Vergleich der Fernsehfilme Kaiserin Maria Theresia (1980) und Maria Theresia (2017-2019), die Auswahlkriterien erfüllt.
Vier Beiträge beschäftigen sich mit biographischen Fragestellungen, und zwar Christian Steeb, Zum Leben des „Eques a Testudine nigra“ Kaspar Hermann Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (1745-1824), Orsolya Lenart, Zwischen zwei Sprachen unterwegs – Graf Johann Mailáths Beziehung zum Deutschen und Ungarischen in den 1820ern, Georg Kastner, Graf Ottokar Czernin und der Nationalismus in Böhmen, sowie Markus Roschitz, Ing. Alfred Neumann und die Glasfabrik in Wies. Aspekte eines „Arisierungsfalls“. Konzeptionelle Fragen stehen bei Paul Schliefsteiner in seinem Beitrag Die Vorstellungen des Geographieprofessors Robert Siegers während des Ersten Weltkrieges. Ein vergessenes Mitteleuropa-Konzept – eine Arbeit die für das Zentrum von ganz besonderem Interesse war – im Mittelpunkt. Die in diesem Jahrbuch ebenfalls immer wieder behandelte Erste österreichische Republik beleuchten Walter Großhaupt mit Schule in der Steiermark 1918–1920. Ein Neubeginn?, Georg Kastner, Österreichs politische Lager in der Zwischenkriegszeit. Tatsache oder problematische Hilfskonstruktion, sowie Ulrike Brandstätter, Kultur und Mobilisierung. Die Grazer Volkstage 1936 und 1937 als Teil „ständestaatlicher“ Kulturpolitik.

Das komplette Inhaltsverzeichnis samt Vorwort finden Sie in der nachstehenden Leseprobe (klicken sie auf den Link).

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