Erich Lehner / Artem Ohandjanian / Marie Theres Mittermayr

Die Baukunst Armeniens

Christliche Kultur an der Schwelle des Abendlandes

 48.00

Die Sakralbaukunst Armeniens – des ersten Landes, welches das Christentum als Staatsreligion einführte – weist eine mehr als eineinhalbtausendjährige Entwicklungsgeschichte auf. Seit etwa einem Jahrhundert, als man versuchte, in der armenischen Architektur die Wurzeln europäischer Kirchenbautraditionen zu finden, nimmt die Sakralbaukunst Armeniens eine bedeutende Stellung auch in der Architektur- und Kunstgeschichte ein. Eine beträchtliche Anzahl von Publikationen ist seither über diese Thematik erschienen, darunter wissenschaftliche Literatur von außergewöhnlich hohem Rang, der wir umfangreiche Kenntnise der typologischen Entwicklung armenischer Sakralarchitektur verdanken.
Obgleich die Sakralbaukunst Armeniens in dieser Hinsicht also bereits recht ausführlich dokumentiert ist, verbleiben noch wichtige Aspekte, die bisher noch keine nähere Untersuchung erfuhren. Architektur ist ihrem Wesen nach vielschichtig und bedarf zu ihrem Verständnis einer ebenso vielschichtigen Betrachtungsweise. In diesem Buch wird daher versucht, den Zugang zum Verstehen der armenischen Baukunst auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln: Das Kapitel „Mythologie und Christentum“ beleuchtet das armenische Brauchtum und die Legenden, die sich um den Bau der Kirchen ranken;in den Kapiteln „Die Baukunst Armeniens und das Kreuz“, „Die Baukunst Armeniens und der Dekor“, „Die Armenier und die Kunst der Wölbung“ sowie „Die Baukunst Armeniens und das Verhältnis des Baukörpers zum Raum“ werden Aspekte heraus gestellt, die wesentliche Prinzipien der armenischen Sakralarchitektur charakterisieren;und das Kapitel „Baudokumentation am Objekt“ bezieht sich exemplarisch auf ein Einzelbauwerk, welches in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert wird. Ein Katalog von Kirchenbauten im heutigen Armenien schließt das Buch.

Weitere Mitwirkende: Mario Schwarz, Christopher Supa

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