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Gundel Große

Literaturgeschichte im Prozess (1990-2000) 

Die Auseinandersetzung rumänischer Literaten mit der Zwischenkriegszeit

ISBN: 978-3-7003-2103-3
Umfang: 230 Seiten
Einband: Paperback
Reihe: Blickpunkt Rumänien , Band 10

 29.80

Die Zwischenkriegszeit gilt in der rumänischen Kultur als „Goldenes Zeitalter“. In der Zeit des Kommunismus war die Rezeption der Literatur dieser Zeit und die Auseinandersetzung mit ihren Literaten nicht uneingeschränkt möglich. Nach dem politischen Umbruch 1989 wurde darum in Rumänien die Auseinandersetzung mit dieser Epoche erneut aufgenommen. In welcher Weise sich der Diskurs im Bereich der rumänischen Literatur vollzog, untersucht Gundel Große näher anhand der historisch bedeutsamen Literaturzeitschriften „Convorbiri literare“ und „Viaţa românească“. Dabei wird der Fokus auf die Literaten und Kulturträger Eugen Lovinescu, George Călinescu, Mihai Sebastian, Emil Cioran, Mircea Eliade und Nae Ionescu gerichtet. 
Es wird unter anderem deutlich, in welcher Weise beide Zeitschriften mit der Zwischenkriegszeit und ihren Autoren umgehen. Zudem zeigt sich, wie stark die ideologischen Probleme des 20. Jahrhunderts nach wie vor auch den Blick auf die eigene Literatur und ihre Repräsentanten prägen. 
In Kürze lieferbar

Die Zwischenkriegszeit gilt in der rumänischen Kultur als „Goldenes Zeitalter“. In der Zeit des Kommunismus war die Rezeption der Literatur dieser Zeit und die Auseinandersetzung mit ihren Literaten nicht uneingeschränkt möglich. Nach dem politischen Umbruch 1989 wurde darum in Rumänien die Auseinandersetzung mit dieser Epoche erneut aufgenommen. In welcher Weise sich der Diskurs im Bereich der rumänischen Literatur vollzog, untersucht Gundel Große näher anhand der historisch bedeutsamen Literaturzeitschriften „Convorbiri literare“ und „Viaţa românească“. Dabei wird der Fokus auf die Literaten und Kulturträger Eugen Lovinescu, George Călinescu, Mihai Sebastian, Emil Cioran, Mircea Eliade und Nae Ionescu gerichtet. 
Es wird unter anderem deutlich, in welcher Weise beide Zeitschriften mit der Zwischenkriegszeit und ihren Autoren umgehen. Zudem zeigt sich, wie stark die ideologischen Probleme des 20. Jahrhunderts nach wie vor auch den Blick auf die eigene Literatur und ihre Repräsentanten prägen.