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Herbert Zipper „Musik trotz allem“ 

Von Dachau in die Welt

ISBN: 978-3-85151-037-9
Umfang: 272 Seiten
Einband: gebunden

 24.80

Herbert Zipper: Die Biographie des 1904 in Wien geborenen Komponisten, Musikers und Philantropen Herbert Zipper ist eine der faszinierendsten des 20. Jahrhunderts. Als Sohn wohlhabender jüdischer Eltern in Kunst wie Denken erzogen, entfaltete sich früh seine musikalische Hochbegabung. Die vielseitig begonnene Karriere als Dirigent und Musiker erlitt 1933 krasse Einschnitte in Deutschland und führte von Wien ins KZ Dachau 1938. Geprägt und gestärkt vom Erleben der künstlerischen Höhen und politischen Tiefen der Dreißigerjahre gelang es Zipper jedoch ein Jahr Dachau und Buchenwald auszuhalten. In dieser Zeit kreierte er das Dachau-Lied seines Freundes Jura Soyfer, Goethe-Abende wie Kultur-Projekte suchten ein (Über)Leben der angezählten Häftlinge. Mit seiner Befreiung aus Buchenwald setzte er sein musik-humanistisches Leben aktiv um den Globus fort. 1945 auf den Philippinen war in Manila sein Dirigat der Eroica legendär, doch in Japan wurde er wieder politisch Gefangener. In den USA konnte er die Musikausbildung revolutionieren, beginnend bei werdenden Müttern, in Kindergärten, Schulen und Hochschulen – freundschaftlich zusammen mit Bruno Bettelheim in Erziehungs-Thesen arbeitend. In China lehrend und musizierend musste er das Tienanmen-Massaker erleben. 1988 anlässlich des „Bedenkjahres“ offiziell nach Österreich eingeladen, geehrt und exemplarisch aufgeführt, kehrte er besuchsweise in das von ihm immer als prägend geschätzte „Musikland“ zurück.
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(AVN) Komponisten und Liedermacher
(3MP) 20. Jahrhundert (1900 bis 1999 n. Chr.)
Herbert Zipper: Die Biographie des 1904 in Wien geborenen Komponisten, Musikers und Philantropen Herbert Zipper ist eine der faszinierendsten des 20. Jahrhunderts. Als Sohn wohlhabender jüdischer Eltern in Kunst wie Denken erzogen, entfaltete sich früh seine musikalische Hochbegabung. Die vielseitig begonnene Karriere als Dirigent und Musiker erlitt 1933 krasse Einschnitte in Deutschland und führte von Wien ins KZ Dachau 1938. Geprägt und gestärkt vom Erleben der künstlerischen Höhen und politischen Tiefen der Dreißigerjahre gelang es Zipper jedoch ein Jahr Dachau und Buchenwald auszuhalten. In dieser Zeit kreierte er das Dachau-Lied seines Freundes Jura Soyfer, Goethe-Abende wie Kultur-Projekte suchten ein (Über)Leben der angezählten Häftlinge. Mit seiner Befreiung aus Buchenwald setzte er sein musik-humanistisches Leben aktiv um den Globus fort. 1945 auf den Philippinen war in Manila sein Dirigat der Eroica legendär, doch in Japan wurde er wieder politisch Gefangener. In den USA konnte er die Musikausbildung revolutionieren, beginnend bei werdenden Müttern, in Kindergärten, Schulen und Hochschulen – freundschaftlich zusammen mit Bruno Bettelheim in Erziehungs-Thesen arbeitend. In China lehrend und musizierend musste er das Tienanmen-Massaker erleben. 1988 anlässlich des „Bedenkjahres“ offiziell nach Österreich eingeladen, geehrt und exemplarisch aufgeführt, kehrte er besuchsweise in das von ihm immer als prägend geschätzte „Musikland“ zurück.

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