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Dieter Segert

Prager Frühling 

Gespräche über eine europäische Erfahrung

ISBN: 978-3-7003-2037-1
Umfang: 255 Seiten
Ersch.datum: Juni 2017
Ebook Format: pdf

 17.00

Der Politikwissenschafter Dieter Segert, im Gespräch mit damaligen
Zeitzeugen und Aktivisten, zeichnet ein neues, differenziertes, aber
auch sehr persönliches Bild vom Prager Frühling in die Köpfe seiner
LeserInnen. Mit einem der letzten Interviews mit Alexander Dubcek,
Lebensläufen führender Reformer, Zeittafeln und Bilddokumenten. Vom
Prager Frühling wird üblicherweise nur das Ende erinnert. Doch dass die
Panzer kamen, ist nicht das wirklich Interessante an dieser Geschichte.
Der tschechoslowakische 1. Mai 1968 war ein riesiges Happening mit
witzigen Parolen und bunten Transparenten. Eine Einheit von Partei und
Gesellschaft, die es in der kommunistischen Geschichte vorher und
nachher nie wieder geben sollte. Selbst in der DDR geboren, interessiert
den Autor Dieter Segert, warum der Prager Frühling zustande kommen
konnte, wie eine Reformpolitik innerhalb des so starren Systems
überhaupt möglich war. Im Gespräch mit den Prager Aktivisten Michal
Reiman und Przemysl Janýr erzählt er über tragische Helden wie Alexander
Dubcek, schildert die Auseinandersetzungen in Prag 1968 und findet
damit auch eine Antwort auf die Frage, warum es im Herbst 1989 im Osten
Europas so und nicht anders gekommen ist. Das Vorwort zu diesem
vielfältig strukturierten Buch schrieb Barbara Coudenhove-Kalergi. Ein
Buch wider den Zeitgeist: Über die Utopien und kühnen Programme, die
damals die gesamte tschechoslowakische Gesellschaft durchdrangen. „In
dem Buch werden die wichtigen Fragestellungen detailgenau abgearbeitet:
Warum sind Geschichtsbilder wichtig, warum sind die Tschechen heute
nicht mehr stolz auf den Prager Frühling, wie und warum ist die
Sowjetunion zerfallen und was sind die Schwierigkeiten einer zeitgemäßen
linken Politik?“ (Buchtipp in Deutschlandradio Kultur)

Kategorien: , , .
Schlüsselworte: , , .
(JPH) Politische Strukturen und Prozesse;(NHD) Europäische Geschichte
(1DTJ) Tschechien;(3MPQS) 1960 bis 1969 n. Chr.

Der Politikwissenschafter Dieter Segert, im Gespräch mit damaligen
Zeitzeugen und Aktivisten, zeichnet ein neues, differenziertes, aber
auch sehr persönliches Bild vom Prager Frühling in die Köpfe seiner
LeserInnen. Mit einem der letzten Interviews mit Alexander Dubcek,
Lebensläufen führender Reformer, Zeittafeln und Bilddokumenten. Vom
Prager Frühling wird üblicherweise nur das Ende erinnert. Doch dass die
Panzer kamen, ist nicht das wirklich Interessante an dieser Geschichte.
Der tschechoslowakische 1. Mai 1968 war ein riesiges Happening mit
witzigen Parolen und bunten Transparenten. Eine Einheit von Partei und
Gesellschaft, die es in der kommunistischen Geschichte vorher und
nachher nie wieder geben sollte. Selbst in der DDR geboren, interessiert
den Autor Dieter Segert, warum der Prager Frühling zustande kommen
konnte, wie eine Reformpolitik innerhalb des so starren Systems
überhaupt möglich war. Im Gespräch mit den Prager Aktivisten Michal
Reiman und Przemysl Janýr erzählt er über tragische Helden wie Alexander
Dubcek, schildert die Auseinandersetzungen in Prag 1968 und findet
damit auch eine Antwort auf die Frage, warum es im Herbst 1989 im Osten
Europas so und nicht anders gekommen ist. Das Vorwort zu diesem
vielfältig strukturierten Buch schrieb Barbara Coudenhove-Kalergi. Ein
Buch wider den Zeitgeist: Über die Utopien und kühnen Programme, die
damals die gesamte tschechoslowakische Gesellschaft durchdrangen. „In
dem Buch werden die wichtigen Fragestellungen detailgenau abgearbeitet:
Warum sind Geschichtsbilder wichtig, warum sind die Tschechen heute
nicht mehr stolz auf den Prager Frühling, wie und warum ist die
Sowjetunion zerfallen und was sind die Schwierigkeiten einer zeitgemäßen
linken Politik?“ (Buchtipp in Deutschlandradio Kultur)