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Bruckmüller, Ernst (Hrsg.)

Im Reich des Ötschers 

Zur Vielfalt einer Region

ISBN: 978-3-7003-1929-0
Umfang: 364 Seiten
Einband: Paperback
Ersch.datum: April 2015
Reihe: Austriaca , Band 7

 24.90

„Der Ötscher – von der Enns bis zum Wienerwald, ja bis ins nördliche Tullner Feld prägt er das Panorama des Gebirges, mächtig und beherrschend. Es nimmt nicht wunder, dass der Ötscher von alters her Achtung, oft sogar Furcht eingeflößt hat. Der slawische Name „“Othzan““ bedeutet „“Gevatter““, eine mehr als respektvolle Bezeichnung für einen Berg.
Der Ötscher hat schon früh „“Expeditionen““ angeregt. Eine erste erfolgte 1574 durch den Botaniker Carolus Clusius, gerade von Kaiser Maximilian II. nach Wien berufen. – Eine erste umfassende Darstellung erfuhr der Ötscher durch das zweibändige Standardwerk „“Der Ötscher und sein Gebiet““, herausgegeben von M.A. Becker in den Jahren 1859/60.
Seither wurde natürlich vieles erforscht und dem soll der vorliegende Band – konzipiert für die Niederösterreichische Landesausstellung 2015 „“ÖTSCHER:REICH – die Alpen und wir““ – gerecht werden. Die Vielfalt der Region wird dokumentiert mit Beiträgen zur Siedlungs- und Herrschaftsgeschichte, zur Bedeutung des Ötscherlandes im alpinen Vergleich, zur Geschichte des „“Provianteisens““, zur Dreimärktestraße und zur herausragenden Persönlichkeit des Unternehmers Andreas Töpper, zur Trift und zum Holzschlag, zur Wallfahrt nach Mariazell und zum geheimen Protestantismus der Holzknechte, zur Mariazellerbahn und zum Jagdvergnügen Wiener Großbürger, zu Industrie und Landwirtschaft, zur Bedeutung des Ötschers in der Landschaftsmalerei, zu den heimischen Entdeckern und Erschließern der Berge wie Wilhelm Albert Schleicher oder Propst Urlinger, weiters zur erstaunlichen Karriere der Scheibbser Keramik, aber auch zum Schicksal der Juden im Erlauftal sowie zur Dichterin der Region, Elisabeth Kraus-Kassegg, und vielem mehr.
Das Buch soll über die Landesausstellung hinaus ein Nach-Lesebuch sein für alle, die der Faszination des Berges verfallen sind und die es immer wieder in das „“Reich des Ötschers““ zieht.“

„Der Ötscher – von der Enns bis zum Wienerwald, ja bis ins nördliche Tullner Feld prägt er das Panorama des Gebirges, mächtig und beherrschend. Es nimmt nicht wunder, dass der Ötscher von alters her Achtung, oft sogar Furcht eingeflößt hat. Der slawische Name „“Othzan““ bedeutet „“Gevatter““, eine mehr als respektvolle Bezeichnung für einen Berg.
Der Ötscher hat schon früh „“Expeditionen““ angeregt. Eine erste erfolgte 1574 durch den Botaniker Carolus Clusius, gerade von Kaiser Maximilian II. nach Wien berufen. – Eine erste umfassende Darstellung erfuhr der Ötscher durch das zweibändige Standardwerk „“Der Ötscher und sein Gebiet““, herausgegeben von M.A. Becker in den Jahren 1859/60.
Seither wurde natürlich vieles erforscht und dem soll der vorliegende Band – konzipiert für die Niederösterreichische Landesausstellung 2015 „“ÖTSCHER:REICH – die Alpen und wir““ – gerecht werden. Die Vielfalt der Region wird dokumentiert mit Beiträgen zur Siedlungs- und Herrschaftsgeschichte, zur Bedeutung des Ötscherlandes im alpinen Vergleich, zur Geschichte des „“Provianteisens““, zur Dreimärktestraße und zur herausragenden Persönlichkeit des Unternehmers Andreas Töpper, zur Trift und zum Holzschlag, zur Wallfahrt nach Mariazell und zum geheimen Protestantismus der Holzknechte, zur Mariazellerbahn und zum Jagdvergnügen Wiener Großbürger, zu Industrie und Landwirtschaft, zur Bedeutung des Ötschers in der Landschaftsmalerei, zu den heimischen Entdeckern und Erschließern der Berge wie Wilhelm Albert Schleicher oder Propst Urlinger, weiters zur erstaunlichen Karriere der Scheibbser Keramik, aber auch zum Schicksal der Juden im Erlauftal sowie zur Dichterin der Region, Elisabeth Kraus-Kassegg, und vielem mehr.
Das Buch soll über die Landesausstellung hinaus ein Nach-Lesebuch sein für alle, die der Faszination des Berges verfallen sind und die es immer wieder in das „“Reich des Ötschers““ zieht.“

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