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Walter Lukan

Die Habsburgermonarchie und die Slowenen im 1. Weltkrieg 

ISBN: 978-3-7003-2052-4
Umfang: 260 Seiten
Einband: Paperback
Ersch.datum: Juni 2017
Reihe: Austriaca , Band 11

 29.90

Dargestellt wird die nationalpolitische Bewegung der Slowenen im Ersten Weltkrieg vor dem Hintergrund und als Teil der sich zuspitzenden Krise der Habsburgermonarchie, wobei sowohl die innere slowenische Entwicklung – als Teil der südslawischen Bewegung – als auch deren Einschätzung durch die Staatsspitzen entsprechende Berücksichtigung findet. Den inhaltlichen Ansatzpunkt bilden dabei die Beantwortung der folgenden Grundfragen: Welchen Stellenwert hatte diese kleine Nation in der Nationalitätenpolitik des Reiches und wie kam es zur Zunahme ihrer politischen Bedeutung im Verlauf des Krieges, wohl auch dank ihres Vorkämpfers Anton Korošec, der schließlich zum führenden südslawischen Politiker der zerfallenden Monarchie avancierte? Welche realpolitische Relevanz hatten die Staatsreformpläne der Slowenen (Maideklaration 1917) und gab es überhaupt noch eine Chance für eine erfolgversprechende Reichsreform? Warum begann sich die ursprünglich betont patriotische und der Dynastie verpflichtete politische Hauptrichtung der Slowenen von der Monarchie abzuwenden? Deckten sich in diesem Abkehrprozess die Intentionen der slowenischen politischen Eliten mit jenen der Bevölkerung? Mit welchen Plänen reagierten die Staatsspitzen auf die Verschärfung der nationalen Problematik 1917/18 und wie beurteilten sie in diesem Zusammenhang die spezifische slowenische Frage? Welche Konsequenzen hatte diese Entwicklung für künftige internationale Beziehungen?
Als Resultat der auf einer breiten Quellenbasis fußenden Analyse dieses Fragenkomplexes liegt nun dem deutschsprachigen Leser erstmals eine auf eine nicht dominante Nation bezogene Fallstudie zur Nationalitätenproblematik der Habsburgermonarchie im „Großen Krieg“ in Buchform vor.

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Schlüsselworte: , , .
(NHD) Europäische Geschichte
(1DFA) Österreich;(1DXV) Slovenien;(3MPBF) 1910 bis 1919 n. Chr.

Dargestellt wird die nationalpolitische Bewegung der Slowenen im Ersten Weltkrieg vor dem Hintergrund und als Teil der sich zuspitzenden Krise der Habsburgermonarchie, wobei sowohl die innere slowenische Entwicklung – als Teil der südslawischen Bewegung – als auch deren Einschätzung durch die Staatsspitzen entsprechende Berücksichtigung findet. Den inhaltlichen Ansatzpunkt bilden dabei die Beantwortung der folgenden Grundfragen: Welchen Stellenwert hatte diese kleine Nation in der Nationalitätenpolitik des Reiches und wie kam es zur Zunahme ihrer politischen Bedeutung im Verlauf des Krieges, wohl auch dank ihres Vorkämpfers Anton Korošec, der schließlich zum führenden südslawischen Politiker der zerfallenden Monarchie avancierte? Welche realpolitische Relevanz hatten die Staatsreformpläne der Slowenen (Maideklaration 1917) und gab es überhaupt noch eine Chance für eine erfolgversprechende Reichsreform? Warum begann sich die ursprünglich betont patriotische und der Dynastie verpflichtete politische Hauptrichtung der Slowenen von der Monarchie abzuwenden? Deckten sich in diesem Abkehrprozess die Intentionen der slowenischen politischen Eliten mit jenen der Bevölkerung? Mit welchen Plänen reagierten die Staatsspitzen auf die Verschärfung der nationalen Problematik 1917/18 und wie beurteilten sie in diesem Zusammenhang die spezifische slowenische Frage? Welche Konsequenzen hatte diese Entwicklung für künftige internationale Beziehungen?
Als Resultat der auf einer breiten Quellenbasis fußenden Analyse dieses Fragenkomplexes liegt nun dem deutschsprachigen Leser erstmals eine auf eine nicht dominante Nation bezogene Fallstudie zur Nationalitätenproblematik der Habsburgermonarchie im „Großen Krieg“ in Buchform vor.