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Zwerger, Veronika; Ballhausen, Thomas; Kneucker, Raoul (Hrsg.)

Zur Gegenwart der Geschichte 

Österreichische Archivquellen in europäischer Perspektive

ISBN: 978-3-7003-2053-1
Umfang: 72 Seiten
Einband: Paperback
Ersch.datum: September 2017

 9.90

Institutionalisierte Wissensorte sind im Wandel begriffen. In Zeiten veränderter Rahmenbedingungen ergibt sich die Notwendigkeit, sich nicht nur zu legitimieren, sondern vor allem auch zu positionieren. Archive, Bibliotheken und Museen sind auf unterschiedlichsten Ebenen neu ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt.

Archivbestände sind aus der gegenwärtigen wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit, aber auch aus der breitenwirksamen Medienöffentlichkeit nicht mehr wegzudenken. Insbesondere österreichische Bestände haben dabei nicht nur lokal Wirksamkeit entwickelt, sondern sich auch in europäischen Kontexten bewährt. Es liegt dabei in der Verantwortung der bewahrenden Institutionen, zwischen der Erhaltung der jeweiligen Sammlungen und deren Zugänglichkeit, immer im Dienst der Öffentlichkeit zu moderieren. Die damit verbundenen Herausforderungen manifestieren sich dabei beispielsweise als das produktive Spannungsverhältnis zwischen langfristiger Erhaltungsperspektive, Fragen von Access und dem Reagieren auf technologische Entwicklungen oder wissenschaftliche Tendenzen.

Für die bewahrenden Institutionen sind dabei die Digitalisierung für die sachgerechte Zurverfügungstellung und die Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen für die Nutzung die größten Herausforderungen. Diesen zentralen Fragen widmet sich der vorliegende Sammelband, in dem einerseits die aktuelle Situation umrissen, andererseits aber auf notwendige perspektivische Veränderungen hingewiesen wird.

Mit Beiträgen von u.a. Doron Rabinovici, Sylvia Asmus, Günther Friesinger, Gabriele Fröschl und Valerie Strunz.

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(NHA) Geschichte: Theorie und Methoden

Institutionalisierte Wissensorte sind im Wandel begriffen. In Zeiten veränderter Rahmenbedingungen ergibt sich die Notwendigkeit, sich nicht nur zu legitimieren, sondern vor allem auch zu positionieren. Archive, Bibliotheken und Museen sind auf unterschiedlichsten Ebenen neu ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt.

Archivbestände sind aus der gegenwärtigen wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit, aber auch aus der breitenwirksamen Medienöffentlichkeit nicht mehr wegzudenken. Insbesondere österreichische Bestände haben dabei nicht nur lokal Wirksamkeit entwickelt, sondern sich auch in europäischen Kontexten bewährt. Es liegt dabei in der Verantwortung der bewahrenden Institutionen, zwischen der Erhaltung der jeweiligen Sammlungen und deren Zugänglichkeit, immer im Dienst der Öffentlichkeit zu moderieren. Die damit verbundenen Herausforderungen manifestieren sich dabei beispielsweise als das produktive Spannungsverhältnis zwischen langfristiger Erhaltungsperspektive, Fragen von Access und dem Reagieren auf technologische Entwicklungen oder wissenschaftliche Tendenzen.

Für die bewahrenden Institutionen sind dabei die Digitalisierung für die sachgerechte Zurverfügungstellung und die Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen für die Nutzung die größten Herausforderungen. Diesen zentralen Fragen widmet sich der vorliegende Sammelband, in dem einerseits die aktuelle Situation umrissen, andererseits aber auf notwendige perspektivische Veränderungen hingewiesen wird.

Mit Beiträgen von u.a. Doron Rabinovici, Sylvia Asmus, Günther Friesinger, Gabriele Fröschl und Valerie Strunz.