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Hartung, Anja; Ballhausen, Thomas; Trültzsch-Wijnen, Christine; Barberi, Alessandro; Kaiser-Müller, Katharina (Hrsg.)

Filmbildung im Wandel 

ISBN: 978-3-7003-1928-3
Umfang: 154 Seiten
Einband: Paperback
Ersch.datum: Oktober 2015
Reihe: Mediale Impulse , Band 2

 22.50

Die Auseinandersetzung mit Film hat in der Medienpädagogik eine lange Tradition und ist wesentlicher Bestandteil für einen kompetenteren Umgang und ein tieferes Verständnis dieses eigengesetzlichen Mediums. Richtigerweise hat sich zuletzt ein Verständnis von Filmkultur durchgesetzt, das einerseits über klassische Typologien hinausgeht, andererseits auch den veränderten Produktions- und Rezeptionsbedingungen Rechnung trägt. Ergänzt um Fragen der Speicherung, der Distribution und der Vermittlung wird ein erweiterter Blick auf aktuelle Verwendungs- und Sinnkontexte möglich. Deutlich wird dabei nicht zuletzt, dass die pädagogische Auseinandersetzung mit filmischen Artefakten und ihren Inszenierungs- und Deutungspraxen nicht an Bedeutung verloren hat, sondern vielmehr unter neuen Voraussetzungen zu denken ist.
Das Verhältnis von Bildung und Film wirkt dabei nicht zuletzt auch auf die Standortbestimmung einer zeitgemäßen Medienpädagogik und das Paradigma der Medienkompetenz wesentlich ein. Die Beiträge des Sammelbands adressieren deshalb philosophische Zusammenhänge ebenso wie die historischen Wandlungen des populären Mediums und seiner Möglichkeiten. Case Studies zu praktischen Anwendungen und konkreten Forschungsprojekten vervollständigen diesen Einblick in das aktuelle Verhältnis von Film und Bildung, zwischen theoretischer Auseinandersetzung und pädagogischer Praxis.

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Die Auseinandersetzung mit Film hat in der Medienpädagogik eine lange Tradition und ist wesentlicher Bestandteil für einen kompetenteren Umgang und ein tieferes Verständnis dieses eigengesetzlichen Mediums. Richtigerweise hat sich zuletzt ein Verständnis von Filmkultur durchgesetzt, das einerseits über klassische Typologien hinausgeht, andererseits auch den veränderten Produktions- und Rezeptionsbedingungen Rechnung trägt. Ergänzt um Fragen der Speicherung, der Distribution und der Vermittlung wird ein erweiterter Blick auf aktuelle Verwendungs- und Sinnkontexte möglich. Deutlich wird dabei nicht zuletzt, dass die pädagogische Auseinandersetzung mit filmischen Artefakten und ihren Inszenierungs- und Deutungspraxen nicht an Bedeutung verloren hat, sondern vielmehr unter neuen Voraussetzungen zu denken ist.
Das Verhältnis von Bildung und Film wirkt dabei nicht zuletzt auch auf die Standortbestimmung einer zeitgemäßen Medienpädagogik und das Paradigma der Medienkompetenz wesentlich ein. Die Beiträge des Sammelbands adressieren deshalb philosophische Zusammenhänge ebenso wie die historischen Wandlungen des populären Mediums und seiner Möglichkeiten. Case Studies zu praktischen Anwendungen und konkreten Forschungsprojekten vervollständigen diesen Einblick in das aktuelle Verhältnis von Film und Bildung, zwischen theoretischer Auseinandersetzung und pädagogischer Praxis.

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